Proben und Auftritte erfordern unsere ganze Konzentration. Zwischendurch tut es auch einmal gut, in lockerem Rahmen zu musizieren, dabei etwas zu trinken und zu essen, viel zu schwatzen und einen schönen Ort zu geniessen. In diesem Sinne haben wir uns – wer gerade Zeit und Lust hatte – an schönen Sommerabenden im Gelände getroffen.
Guga im Geröll
Ganz so extrem war der Treffpunkt dann doch nicht gewählt. Wir trafen uns beim Schnapsgrotza, an der Ecke mit dem schönen Ausblick ins Tal.
Mit Campingstühlen ausgerüstet machten wir es uns bequem und spielten ab ca. 17.30 Uhr bis wir die Noten nicht mehr sehen konnten. Einleitend wurde ein feiner Weisswein offeriert und danach waren wir lückenlos mit einem guten Roten aus Zinnbechern versorgt. Zum Glück hielten sich alle an die Vorgabe „ungegessen“ (MGO Sprechweise für “mit leerem Magen”) zu erscheinen, so dass vom mitgebrachten Käse, Citterio-Salami, den Essiggurken, Trauben, Brot und Nüssen am Schluss nicht mehr viel übrig blieb. Leider haben wir es verpasst, ein paar Fotos zu knipsen.
Ravioli Guga
Der nächste Anlass fand im Elabria-Hüsli statt. Es erwarteten uns dort feine Büchsenravioli, die mit ein paar Ergänzungen wie Wein, Landjäger, Brot, Linzer- und Engadiner-Nusstorte einen hervorragenden Schmaus abgaben. Dieses mal haben wir das Fotografieren nicht vergessen und es sind uns ein paar tolle Aufnahmen gelungen.
Wieder haben wir gespielt, was das Notenmaterial hergab. Nebst vielen einfachen, gehörfälligen Stücken wagten wir uns selbst an anspruchsvolle Werke wie die Feuerwerksmusik von Händel und die Bohemian Rhapsody von Queen. Natürlich durften an diesem Ort ein paar Weisen und Stücke wie „s’Chilchli“ nicht fehlen. Auch wenn der eine oder andere Ton einmal daneben ging oder auch einmal eine Spiellücke entstand, hatten wir viel Spass und waren der Meinung, dass wir schön gespielt hätten.
Danach begaben wir uns ins Hüsli, kochten unsere Ravioli und liessen es uns gut gehen.
Guga am See
Wellness ist im Trend. So genossen zwei unserer Musikantinnen im österreichischen Seefeld für ein paar Tage süsses Nichtstun.
Doch, anstatt sich nur eine Schönheitsmaske nach der anderen auftragen zu lassen, nutzten sie verschiedene Gelegenheiten, so auch am See oder in einer Kirche, um zu zweit ein paar schöne, getragene Lieder zu spielen. Natürlich wurden die Vorträge aufgezeichnet und gleich den Daheimgebliebenen zugestellt. Zur Freude aller Gäste im Höfli Pub, die so gemeinsam “s’Chilchli” ab Handy geniessen konnten. (th)
Guga im Jungle


